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David Guetta – oder wenn House meets R ’n B

Wednesday, September 30th, 2009

guettaEr gehört zu den besten seines Fachs und landet einen Top-Hit nach dem anderen. Seine Hits wie «When Love Takes Over» oder «I Gotta Feeling» werden auf Radiostationen und in Clubs weltweit rauf und runter gespielt. David Guetta hat es geschafft.

Er ist der angesagteste DJ der letzten Jahre und auf seinem aktuellen Album «One Love» geben sich Weltstars wie Kelly Rowland (ehemals Destiny’s Child), Chris Willis, Will.i.am und Akon die Klinke in die Hand. David Guetta! Der 42-jährige Top DJ legte am 28. September in der Alten Börse in Zürich auf. Und er kam nicht alleine…

Staraufgebot in Zürich
Während 20 Minuten - gerade genug Zeit für seine Top-Hits und einen neuen Track - begeisterte Guetta anlässlich des Showcases (präsentiert von 20 Minuten, Sunrise und EMI) seine Fans. Und als wäre das noch nicht genug, brachte der französische Superstar noch Kelly Rowland, Gründungsmitglied der Girl-Formation Destiny’s Child, und Chris Willis nach Zürich mit. Mit den beiden guetta_4_kleinverbindet den Star DJ nach eigener Aussage eine gute Freundschaft. Kein Wunder, haben sie doch mehrere Songs fürs neue Guetta-Album eingesungen. Chris Willis wurde sogar erst durch den Guetta-Hit «Just A Little More Love» bekannt. Man kann sogar fast sagen, dass Chris Willis nur dann Top-Hits landete, wenn David Guetta seine Finger mit im Spiel hatte.

Ganz anders bei Kelly Rowland: Die erfolgreiche Sängerin (Solohits u.A. «Dilemma», «Like This»), die am Montag-Abend im kurzen Glitter-Kleid erschien, sprach Guetta nach einem Auftritt an und wollte unbedingt die Lead-Stimme bei einem seiner Songs übernehmen. Entstanden ist unter anderem die aktuelle Nummer 4 der Schweizer Hitparade «When Love Takes Over», die am Showcase natürlich ebenfalls nicht fehlen durfte.

Auch wenn man vom DJ-Handwerk bei einem solchen Auftritt nicht mehr sehr viel sieht – die Tracks wurden natürlich nicht live gemixt, sondern ab Platte gespielt – gehört David Guetta unbestritten zu den besten seines Fachs. Seine Beats gehen in die Beine und die Melodien bleiben in jedem Ohr hängen. Von seinen DJ Fähigkeiten konnten sich die Fans nach dem kurzen Showcase gleich selber überzeugen: In einem 3-stündigen DJ-Set gab er nochmals alles. Es verwundert nach diesem Auftritt nicht, dass David Guetta der wohl erfolgreichste DJ des Jahrzehnts ist!
(Bericht von Stephanie Hug von Studisurf)

Aktuelle Musik von Sunrise Avenue:
Album «One Love»

Website:
www.davidguetta.com

Energy Live Session: Sunrise Avenue im Zürcher Kaufleuten am 4. Juni 2009

Saturday, June 6th, 2009

Rund 1000 geladene Gäste pilgerten vergangenen Mittwoch ins Zürcher Kaufleuten. Wer sich auf einen Softie-Abend mit der finnischen Pop/Rock-Band Sunrise Avenue (aktuelles Album „PopGasm“) gefreut hatte, wurde schon beim ersten Song von harten Gitarren-Riffs vollkommen weggeblasen.

Mit einer – für Musikerverhältnisse – kleinen Verspätung von 20 Minuten betraten die fünf Skandinavier die Bühne (wir zählen das noch nicht offizielle Mitglied Osmo Ikonen, Keyboards, mal grosszügig mit dazu) und legten gleich richtig los. Während rund einer Stunde reihten sich Rock-Songs an Balladen, aktuelle an alte Titel – von Pop war dabei aber kaum etwas zu hören. Im Gegenteil: Gitarren dominieren die Songs der Finnen, was live natürlich noch viel besser zur Geltung kommt. Sunrise Avenue ist definitiv eine Band, die man on Stage erlebt haben MUSS, um zu verstehen, dass sie keine Softies, sondern richtig hervorragende Musiker sind. Immer wieder überraschten die Jungs das Publikum: Eine spontane Beatbox-Einlage von Keyboarder Osmo begeisterte ebenso wie das Gitarrensolo von Riku. 

Toll war auch die charismatische Stimme von Leadsänger Samu. Sogar dem letztjährigen Hit „Fairy Tale Gone Bad“, er hängt mir persönlich schon fast ein bisschen zum Hals raus, verlieh er eine so spezielle Note, dass ich sogar das Mitsingen vergass. 

Spannend war auch der Blick ins Publikum. Da es für dieses Konzert keine Tickets zu kaufen, sondern nur zu gewinnen, gab (das Showcase wurde von NRJ Zürich, zusammen mit Orange und Emi Music organisiert), waren die Zuschauer entsprechend gemischt und gespickt mit Leuten, welche wohl nie für ein Ticket bezahlt hätten. Teenies, welche Leadsänger Samu mit Briefen beschenkten, waren ebenso da, wie ältere Damen, die in den fünf Finnen wahrscheinlich potentielle Schwiegersöhne sahen (wohl auch nur bis zu dem Zeitpunkt als sie das Publikum aufforderten, sich nackig zu machen –die beiden Frauen vor mir machten sich jedenfalls schleunigst aus dem Staub) und männliche Begleiter des hauptsächlich weiblichen Publikums, deren anfänglich verhaltene Begeisterung sich bald in Enthusiasmus verwandelte. 

Fazit eines neuen, begeisterten Sunrise Avenue Fans: Eine hervorragende Live-Band deren musikalische Vielfalt man auch stundenlang geniessen könnte. Schade war nach rund 60 Minuten schon wieder Schluss, so kurz vor dem Höhepunkt – dem Popgasm.
(Bericht von Stephanie Hug von Studimedia

Aktuelle Musik von Sunrise Avenue:
Single «The Whole Story»
Album „«PopGasm» 

Website:
www.sunriseavenue.de

The Kooks im Volkshaus

Tuesday, November 7th, 2006

Endlich hab ichs auch wieder mal an ein Konzert geschafft: The Kooks standen auf dem Programm.

Das heisst, zuerst waren The Mondrians, eine Rock’n'Roll-Band aus der Westschweiz, an der Reihe und gaben ziemlich Gas. Viel Spielfreude und Spass war auf jeden Fall dabei und die Jungs vermochten ziemlich Applaus einzuheimsen.

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Dann, nach 22 Uhr, kamen endlich The Kooks, ihres Zeichens frisch gebackene Gewinner des MTV Europe Music Awards als Best Band UK&Ireland.

Das Publikum feierte den Konzertbeginn frenetisch. Apropos Publikum: Es waren erstaunlich viele Teenies anwesend, welche kräftig mitsingen konnten. Und sehr bald stellte sich heraus, dass es ziemlich naiv gewesen war, sich mit 26 Lenzen auf dem Buckel in den vordersten Reihen zu platzieren. Ab dem zweiten Song ging ganz schön die Post ab, inkl. misslungenen Crowd-Surfing-Versuchen, so dass ich mich als Konzert-Opa etwas weiter hinten positionierte.

Die Jungs verschossen sehr rasch viel Pulver und man begann sich unweigerlich zu fragen, wie sie es schaffen wollen, Material für mehr als eine halbe Stunde Konzert bereit zu haben. Die Antwort: ein Coversong, ein neuer(?) Song und ein relativ langer Unterbruch vor der Zugabe. So schaffte man immerhin etwa 50 Minuten, dann war aber Schluss.

Fazit: The Kooks haben zurecht weltweit Erfolg, denn ihre Songs sind toll. Live machen sie einen soliden Eindruck, vielleicht schon etwas zu routiniert für ihr junges Alter. Aber, auch wenn der Gig um Längen besser war als derjenige der Vines 2004 in der Roten Fabrik werde ich es mir das nächste Mal gut überlegen, ob es sich lohnt, für eine Band, die nur eine CD auf dem Markt hat von Bern nach Zürich zu fahren. Denn ein Konzert, das weniger als eine Stunde dauert ist halt doch etwas wenig fürs Geld.

Hier ein Video vom Gig (und noch ein zweites) und noch ein paar Fotos.

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